Querwege e. V.

Ganz­tags­grund­schule SteinMalEins

Aktuelles

zeige alle Aktuelles-Artikel an

Bautagebuch Teil 3: »Meine Güte ist der Bagger riesig«

(Diesen Inhalt gibt es leider noch nicht in leichter Sprache. Wir arbeiten gerade daran.)

Im März ging es auf unserer Baustelle in Lobeda, nach den vielen kalten Wintertagen, wieder gut voran. Im Hof wie auch im Backsteinhaus wird fleißig gearbeitet. Aber wie erleben eigentlich unsere Schüler*innen das Baugeschehen? Wir haben uns mal umgehört. Außerdem haben wir es geschafft, dass sich der Bauzaun mal geöffnet hat und die Kinder die Baustelle ganz nah erleben konnten.


»Unser Schulhof wird geschrottet!«, fasst Evje das Geschen in Lobeda zusammen. Seit Anfang des Jahres ist der Schulhof unserer SteinMalEins Grundschule in Lobeda eine Baustelle, um Platz für ein neues Gebäude zu schaffen. Einige finden es ziemlich doof, dass der Hof mit Baufahrzeugen und Material blockiert wird, die Rutsche abgebaut wurde, riesige Löcher gegraben werden und sogar ein Baum gefällt wurden musste. Für andere wiederum ist es spannend, zuzuschauen, was tagtäglich passiert.

Das Baugeschehen können die Schüler*innen aus Sicherheitsgründen jedoch nur hinter der Scheibe oder durch den Bauzaun beobachten.

Dieser Zaun öffnete sich jedoch vor zwei Wochen und …. ein Bagger kam zu den Kindern herausgefahren. Endlich mal Baustelle zum Anfassen! Möglich gemacht hat das Bauleiter Patrice Füssel und seine Kollegen von der Firma WBB. In einer Mittagspause durften unsere Schüler*innen endlich auch mal auf diese große Baumaschine. Die Kinder staunten, konnten klettern und ihre Fragen loswerden.

Die Zusammenarbeit mit der Firma WBB, die u.a. für die Erdarbeiten, Fundament- und Betonarbeiten verantwortlich ist, läuft sehr gut. Bauleiter Patrice Füssel ist gerne auf unserem Schulhof in Lobeda, um nach dem Baufortschritt zu sehen und zu unterstützen – etwa wenn Lösungen gebraucht werden, wie Baumaschinen und Lieferfahrzeuge durch die engen Zufahrten zur Schule kommen. Aber vor allem ohne seine Kollegen vor Ort »wäre das Projekt überhaupt nicht umsetzbar«, sagt er.

Aber nicht nur die Bauarbeiter haben aktuell fleißig zu tun in Lobeda. Auch die Kinder bringen sich ein. Sie haben z.B. schon eine Zeitkapsel zusammengestellt und Ideen zur Neugestaltung zu Papier gebracht. Und noch mehr Wünsche schwirren in ihren Köpfen herum: »Eine krasse Rutsche«, »Eine Seilbahn«, »Ein rieeeeesiges Klettergerüst«, »Eine Skaterbahn«, »Eine Rennbahn für Seifenkisten«, »Ein Trampolin«, »Eine Achterbahn«, »Ein Pool«. Glücklich sind sie darüber, dass zusammen mit der Schulleitung für den gefällten Baum eine Lösung gefunden wurde: Ein neuer Baum wird gemeinsam im Wald gepflanzt.

Die Schülersprecher*innen erkundigen sich auch regelmäßig bei den Bauarbeitern, erzählen die neuen Infos in den Stammgruppen weiter. Neugierde und Interesse überwiegt also – auch dank solcher Highlights wie einem Bagger zum Anfassen.

veröffentlicht am 02. April 2026